Was Wir Tun

Klares NEIN zur Tagesklinik Klosterneuburg

Visite im Spital

Ab Juli soll die chirurgische Abteilung im Landesklinikum Klosterneuburg in eine Tagesklinik umgewandelt werden. Dies würde bedeuten, dass die chirurgische Ambulanz in Klosterneuburg in der Nacht und am Wochenende nicht mehr in Betrieb ist. 

Chirurgische Fachärzte wird es also nur mehr von Montag bis Freitag in der Zeit von 7 bis 19 Uhr in Klosterneuburg geben wird. Ohne chirurgische Betreuung in der Nacht ist also sogar eine Blinddarmoperation in Klosterneuburg nicht mehr möglich. Blinddarmentzündungen treten akut auf, bedürfen einer zeitnahen Versorgung und sind daher nicht planbar. 

Weiteres werden auch keine Akutoperationen von Knochenbrüchen mehr in Klosterneuburg durchgeführt. Beim dringenden Verdacht auf eine Schenkelhalsfraktur wird die Rettung ein Klinikum mit unfallchirurgischer Abteilung (UK Tulln, LK Korneuburg) anfahren. Diese längeren Fahrten in umliegende Spitäler könnten aber die Patientengesundheit empfindlich gefährden.

An der Tagesklinik sollen zukünftig ausschließlich geplante chirurgische Eingriffe, Behandlung von Unfallfolgen und augenärztliche Operationen durchgeführt werden.

Aber nicht nur Patienten, sondern auch die Mitarbeiter des Spitals leiden unter der Neuerung. Sie müssen durch den Wegfall des Nachtdienstes mit empfindlichen Einkommenseinbußen rechnen. So hat ein Mitarbeiter des Landes NÖ einen Verdienstentgang von 15 bis 20 Prozent prognostiziert. Das zeigt auch schon Wirkung, denn bereits im Dezember haben zwei gute Fachärzte in Richtung Wien und einer in Richtung Krems das Haus verlassen.

Wir sind gegen die Schließung der chirurgischen Abteilung im Krankenhaus Klosterneuburg. Wir fordern, die medizinische Versorgung sicherzustellen und dazu ist es aus unserer Sicht notwendig, dass Klosterneuburg ein vollwertiges Spital behält.

 

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